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Abgasskandal: Millionen Autofahrer betroffen

Millionenfach betrogen und bis heute nicht abschließend geklärt – die Rede ist vom als „Dieselskandal“ in die jüngste Geschichte eingegangenen Massenbetrug. Es kann gut sein, dass auch Sie durch die illegalen Manipulationen folgenschweren Schaden davongetragen haben. Schließlich sind abgasmanipulierte Autos deutlich im Wert gesunken.

Setzen Sie sich noch heute zur Wehr und lassen Sie sich nicht von den illegalen Machenschaften großer Weltkonzerne auf der Nase herumtanzen! Aufgrund von Verjährungsfristen ist es übrigens wichtig, dass Sie schnell handeln.

Bandenmäßiger Betrug: juristische Konsequenzen für VW-Konzern 

Als 2015 die ersten Informationen an die Öffentlichkeit gerieten, ahnte kaum jemand von den tatsächlichen Ausmaßen des gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs, wie die Anklage gegen den Ex-VW-Konzernchef Martin Winterkorn lautet. Noch heute, mehr als sechs Jahre nach dem Bekanntwerden der schwerwiegenden Vorwürfe gegen den Weltkonzern ist die Justiz damit beschäftigt, die genauen Hintergründe und Verantwortlichkeiten zu beleuchten. 

Wegweisendes EuGH-Urteil: Abschalteinrichtungen sind illegal

Was mittlerweile hinreichend untersucht wurde: Um die gesetzlichen Richtwerte der Abgasemissionen zahlreicher Fahrzeuge auf dem Prüfstand einzuhalten, wurden ausgeklügelte Manipulationstechniken eingesetzt. Nicht nur der Motor EA189 war davon betroffen. Mit einem bahnbrechenden Urteil entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH) am 17. Dezember 2020, dass verbaute Abschalteinrichtungen dann illegal sind, wenn sie dazu beitragen, dass die tatsächlichen Abgaswerte des Motors deutlich von den ermittelten Messergebnissen abweichen. Dieses EuGH-Urteil bildet die Grundlage für zahlreiche Schadensersatzklagen von jeweils Tausenden Euros. Lassen Sie jetzt keine unnötige Zeit verstreichen – Ihre Forderung könnte die nächste sein!

Abgasmanipulation bedeutet deutliche Wertverluste für Fahrzeuge

Wer im Besitz eines manipulierten Fahrzeugs ist, kann davon ausgehen, dass die immense Umweltbelastung des Kfz zu wirtschaftlichen Nachteilen auf dem Gebrauchtwagenmarkt führt. Nicht zuletzt durch drohende Stilllegungen und Fahrverbote für einzelne Straßenzüge können Betroffene mit deutlich gesunkenen Wiederverkaufswerten rechnen. Aus diesem Grund raten Verbraucherrechtsexperten unbedingt dazu, frühzeitig Schadensersatzforderungen gerichtlich geltend zu machen. Denn in diesem Zusammenhang gelten üblicherweise Verjährungsfristen von drei Jahren. Diese werden nach Kenntnis des Missstands berechnet und können in einzelnen Fällen bereits Ende 2021 auslaufen. Viele Juristen sind sich jedoch in einer Sache einig: Der Fristbeginn ist individuell zu betrachten und bezieht sich auf den Zeitpunkt, an dem der Geschädigte von der Manipulation an seinem eigenen Fahrzeug erfahren hat. Es empfiehlt sich also, schnellstmöglich juristischen Rat aufzusuchen.

Abschalteinrichtungen bei Dieseln und Benzinern: noch mehr PKW im Fokus 

Mittlerweile hat sich der Dieselskandal zu einem ordentlichen Politikum entwickelt. Nicht nur Dieselfahrer tragen den Schaden, den die illegalen Abschalteinrichtungen von VW und zahlreichen anderen Herstellern verursacht haben. Abgasmanipulationen in Form von Thermofenstern und anderen Abschalteinrichtungen wurden inzwischen ebenfalls bei benzinbetriebenen Motoren entdeckt und lassen die Ausmaße des millionenfachen Betrugs nur ansatzweise erahnen. Zudem gibt es kaum einen Hersteller, der nicht auch schon in den Strudel der Software-Betrügereien gezogen wurde. So ist mittlerweile bewiesen, dass neben VW und Audi auch Fahrzeughersteller wie Skoda, BMW und Opel sowie Mercedes-Benz, Fiat und Porsche bei der Abgasnachbehandlung sittenwidrig hantiert haben. 

Skandal: Regierung und Automobilindustrie steckten unter einer Decke 

Sie fragen sich vielleicht, ob die jahrelange Betrugsmasche nicht hätte auffallen müssen. Dem Kraftfahrt-Bundesamt als oberer Aufsichtsbehörde beispielsweise? Fakt ist: Die deutsche Regierung war an dem Skandal nicht unbeteiligt. So sind inzwischen auf Druck der Deutschen Umwelthilfe (DUH) Papiere enthüllt worden, die geheime Absprachen zwischen dem Bundesverkehrsministerium (BMVI) und dem Wolfsburger Automobilkonzern belegen. Ein reger Schriftverkehr zwischen beiden Parteien zeigt, dass die Bundesbehörde bereits lange Zeit von den Manipulationen gewusst hatte. Aber nicht handelte. Stattdessen sogar VW dazu riet, die Selbstanzeige zurückzunehmen. 

Nutzen Sie Ihr Recht und fordern Sie Schadensersatz

Die Vergangenheit zeigt, dass zahlreiche Kläger vor Gericht Recht bekamen und die Fahrzeughersteller Schadensersatz zahlen mussten. Machen Sie selbst am besten noch heute Gebrauch von Ihren Rechten und fordern Sie Schadensersatz für Ihr manipuliertes Auto! Falls Sie nicht genau wissen, ob Sie vom Dieselskandal betroffen sind, helfen wir Ihnen gerne kostenlos weiter. Unsere Kooperationskanzleien informieren Sie in einem umfangreichen, kostenfreien und unverbindlichen Erstberatungsgespräch über Ihre Chancen.