Ein Fall für die Rechtsschutzversicherung

Irgendwann im Leben kommt fast jeder einmal an den Punkt, einen Anwalt aufsuchen zu wollen. Doch wie schalte ich jetzt die Rechtsschutzversicherung ein? Wir haben vier Tipps für Sie zusammengestellt, mit denen es spielend leicht geht.

Das Wichtigste zusammengefasst​

Reden Sie zeitnah mit Ihrem Rechtsschutzversicherer. Neben der Deckungszusage sollten Sie hier die grobe Vorgehensweise abklären. Im nächsten Schritt empfehlen wir Ihnen, einen Anwalt, der auf das Rechtsgebiet spezialisiert ist, zu kontaktieren. Nachdem Sie über mögliche Schritte und Erfolgschancen aufgeklärt wurden, können Sie – die Deckung Ihrer Versicherung vorausgesetzt – Ihre Streitigkeit finanziell risikoarm von einem Anwalt bearbeiten lassen.

Der richtige Umgang mit der Rechtsschutzversicherung

Manchmal kommt er schneller als gedacht: der Leistungsfall der Rechtsschutzversicherung. Mal eben nicht aufmerksam genug an der Kreuzung geschaut, den Blinker zu spät gesetzt oder Frustration über die Kündigung vom Chef. Es lassen sich unzählige Szenarien abrufen, in denen man am liebsten sofort mit einem Anwalt telefonieren möchte.

Doch handeln Sie nicht voreilig. Wir verraten Ihnen heute, worauf es bei einer Streitigkeit ankommt und wie sie am besten an Ihre Rechtsschutzversicherung herantreten.

In wenigen Schritten zur Kostenübernahme beim Rechtsschutz

Wer sich bereits in der Vergangenheit um den Abschluss einer Rechtsschutzversicherung gekümmert hat, hofft dadurch, im Fall der Fälle auf finanzielle Unterstützung zählen zu können. Denn eins ist klar: Anwaltskosten können schnell ins Geld gehen.

Einmal angenommen, Sie möchten juristischen Rat in Anspruch nehmen, wie gehen Sie dann bestmöglich vor? Wir von HalloAnwalt haben für Sie zusammengefasst, worauf es jetzt ankommt.

HalloAnwalt hat vier Tipps für Sie

Aus Gesprächen mit unseren Partneranwälten haben wir vier wesentliche Aspekte für Sie zusammengetragen. Wer diese Punkte beachtet, hat gute Chancen auf eine Kostenübernahme durch die Versicherung.

1. Versicherungsbedingungen prüfen

Die Erfahrung zeigt: Nicht immer ist eine Streitigkeit auch wirklich über den Rechtsschutz abgesichert. Daher ist es wichtig, direkt zu Beginn zu überprüfen, für welche Rechtsgebiete und zu welchen Bedingungen Ihre Versicherung greift. Ist beispielsweise das Thema Mietrecht überhaupt Teil Ihrer Police? Dann können Sie sich gegen eine unverhältnismäßige Nebenkostenerhöhung zur Wehr setzen.

Gut zu wissen: Einen Überblick über verschiedene Pakete und unsere Tipps dazu haben wir für Sie im Artikel „Rechtsschutzversicherung – sinnvoll oder unnötig?“ zusammengefasst.

2. Kontakt zur Rechtsschutzversicherung aufnehmen

Sie haben Ihren Versicherungsschutz über das entsprechende Rechtsgebiet abgeschlossen? Wunderbar. Dann kann es jetzt weitergehen. In den meisten Fällen haben Versicherungen eine Telefon-Hotline geschaltet. Über diese können die Versicherten kostenlose Beratungsgespräche von Experten in Anspruch nehmen. Wir empfehlen Ihnen daher, sich zunächst mit Ihrer Versicherung abzustimmen, Ihren Sachverhalt grob zu erklären und anschließend die weitere Vorgehensweise abzustimmen. Hier sollten Sie bereits nach Möglichkeit um eine Deckungszusage bitten, also die Zusage, dass die Kosten für eine juristische Dienstleistung übernommen werden.

Was Sie in diesem Kontext außerdem wissen sollten: Auch wenn Sie das Angebot bekommen, sich mit einem Kooperationsanwalt der Versicherung in Verbindung zu setzen, haben Sie in Deutschland das Recht auf freie Anwaltswahl. Behalten Sie das im Hinterkopf und entscheiden Sie danach. Vielleicht haben Sie ja sogar schon eine konkrete Kanzlei im Kopf?

3. Anwalt der Wahl kontaktieren

Wir raten Ihnen, möglichst frühzeitig Kontakt zu einem spezialisierten Anwalt für das entsprechende Rechtsgebiet aufzunehmen. In den meisten Fällen ist ein Erstberatungsgespräch kostenlos. Idealerweise können Sie schon mit der schriftlichen Deckungszusage Ihres Rechtsschutzversicherers ins Gespräch einsteigen. Diese beinhaltet üblicherweise den genauen Umfang der besprochenen Streitigkeit. Andernfalls können Sie aber auch Ihren Anwalt darum bitten, die Deckungsfrage mit Ihrer Versicherung zu klären.

Schon gewusst? Wenn Sie den Weg über unseren Schnell-Check nehmen, wird der an Sie vermittelte Kooperationsanwalt übrigens gerne die Deckungszusage für Sie einholen.

4. Strategie mit Anwalt besprechen

Nun folgt das Gespräch, in dem der Rechtsexperte Ihre Sachlage bewertet und Sie über Ihre persönlichen Aussichten und möglichen Schritte informiert. In vielen Fällen kann bereits eine außergerichtliche Einigung, eine sogenannte Mediation, der Schlüssel zur Problemlösung sein. Das spart zusätzliche Zeit, Kosten und v. a. auch Nerven, da keine Gerichtsverhandlung nötig ist. Übrigens: Auch eine Mediation wird üblicherweise von der Rechtsschutzversicherung bezahlt.

Rückfragen zum Rechtsschutz? Wir helfen weiter!

Sie sind sich unsicher, ob die Entscheidung für einen Anwalt der richtige Weg für Ihre Streitigkeit ist? Auch dann, wenn Sie nicht genau wissen, welche Erfolgschancen Sie haben, helfen wir von HalloAnwalt Ihnen gerne im Vorfeld weiter. Wir verknüpfen Sie kostenlos mit einer unserer Partnerkanzleien. So erfahren Sie ganz einfach, ob Ihr Anliegen durch die von Ihnen abgeschlossene Rechtsschutzversicherung abgedeckt ist. Gratis, unverbindlich und maximal einfach.

 

ROLAND Top-Rechtsschutz

Laut unseren Partnerkanzleien zählt der ROLAND Top-Rechtsschutz zu den besten Angeboten auf dem Markt und wurde erst vor Kurzem von Focus Money (Ausgabe 03/2022) mit der Gesamtnote „Sehr gut“ als „Fairster Leistungsregulierer“ ausgezeichnet. Neben einer unbegrenzten Deckungssumme – die bereits ab dem Basis-Schutz zugesichert ist – profitieren Versicherte von einer kostenlosen Erstberatung durch einen Anwalt sowie einem 60-tägigen Widerrufsrecht. Vielleicht ist das auch für Sie interessant?

Disclaimer: Die Inhalte des gesamten Informationsangebots stellen keine Rechtsberatung dar. Wir übernehmen keine Haftung für jegliche Inhalte.